Meine Reisephilosophie

    Wir sind uns nur einem Leben bewusst, es ist das Leben, das wir gerade in diesem Moment leben. Dieses Leben sollten wir nutzen und unsere Träume verwirklichen. Deshalb packe ich immer wieder meine Sachen und reise in die große weite Welt.

    Der Mensch braucht Ziele im Leben, was ist also mein Ziel?

    Es leben über 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde, 7 Milliarden Menschen mit Wissen und ihrer eigenen Geschichte, wieso also nicht von diesen Geschichten lernen? Schon früher wurden Geschichten erzählt und irgendwann später aufgeschrieben. Wissen, das niemals verloren gehen sollte. Doch einiges an Wissen ist derzeit am aussterben, da die Gesellschaft den Wert von Traditionen und den Wert der Natur nicht mehr zu schätzen weiß. Selbst nützliches Wissen, das sich mit Heilung und natürlichen Heilmitteln beschäftigt und zum Erhalt des Menschen beitragen könnte findet viel zu wenig Bedeutung in unserer Gesellschaft.

    Es ist mein Versuch die Geschichten zu erzählen, die erzählt gehören. Mein Beitrag, um zu zeigen, wie schön die Welt ist und worauf es im Leben ankommt. Eine Inspiration zu liefern, wie es möglich ist, ein glückliches Leben zu führen und dass es das Abendteuer Wert ist, seinen Mut zusammen zu nehmen und seine Träume zu leben! Eine lebenslange spirituelle Reise, die anderen Menschen den Sinn des Lebens näher bringt und dazu anregen soll sich selbst wieder zu finden.

    Was möchte ich auf meinen Reisen lernen?

    Das Leben ist das absolute Abenteuer. Genau genommen wissen wir nie, was nach der nächsten Ecke kommt. Doch wie die meisten Reisenden habe ich eine Vorstellung, was wünschenswert wäre. Meine Hauptinteressen liegen in der Natur und jeglichem Wissen über Gesundheit. Mein Schwerpunkt ist ganz klar das spirituelle Reisen, das sich gut mit dem Kennenlernen von Philosophien fremder Kulturen verbinden lässt.

    Aber suche ich mich nicht selbst?

    Natürlich. Doch die Selbstfindung ist ein lebenslanger Prozess. Buddha wurde schließlich auch nicht am ersten Tag erleuchtet. Auf einer großen Reise erfährt man häufig viel über sich selbst. Du findest heraus wo deine Grenzen liegen, mit welchen Eigenarten von anderen Menschen du gar nicht klar kommst, welche Eigenarten du selbst hast und erfährst viele neue Dinge über das Leben. Wie du damit umgehst, das entscheidest du für dich selbst.

    „Reisen des Wissenswillen“

    Sicherlich könnte man auch des Sehenswillen reisen, doch was ist der Ertrag von schönen Gebäuden mit denen man ein Foto hat und dann zu Hause Freunden und Familie zeigen kann? Ich war…dort.dort..dort und da war ich auch! *Nadeln an die Stelle setzte wo ich war*. Wie viel Sinn macht diese Form des Reisens und warum fühlt sich der Mensch ständig in der Position „mehr“ haben zu wollen als andere? Und nein, ich verurteile niemanden, der sich nach 330 Tagen Arbeit endlich mal eine Runde Urlaub in einer Hotelanlage gönnt und einfach nur entspannen will. Es ist nur einfach eine andere Form des Reisens. Nur eben nicht meine.

    »Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. (Mahatma Gandhi) «

    Als ich bei einem Abendessen erzählt habe, dass ich gerne etwas über Naturmedizin lernen würde, auf meiner Reise mehr in die Welt von Yoga und Meditation eingeführt werden möchte, in Indien gerne Ayurveda lernen möchte, in Japan auf einem Berg Zen praktizieren will, in China etwas über traditionelle Chinesische Medizin erfahren will und in Bhutan die Welt der Heilkräuter lernen wollen würde, kam die Frage: „Aber kannst du das nicht alles in Deutschland auch lernen und sehr viel schneller?“

    Könnte ich?, klar könnte ich das, aber mit welchem Sinn und welchem Lerneffekt? Lernst du aus Büchern, lernst du nur das was in Büchern steht. Lernst du vom Leben, von Kulturen und von Erfahrungen, lernst du weitaus mehr. Ist es notwendig sein Leben besonders schnell zu leben, um mit Mitte zwanzig sein Leben in die Hände der Routine zu geben und Tag täglich das Gleiche zu tun?

    » Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit. (Benjamin Franklin) «

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    One Comment

    1. <b class="fn">Tabitha</b>

      Wunderschön zusammengefasst!!! Reisen, um des (Er-)Lebens und (Er-)Lernens willen…
      Ich werde Deine Reise jetzt auf jeden Fall weiter verfolgen…

    Kommentarliebe

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