Welche Form der spirituellen Reise ist die Richtige für mich?

    Bevor du dich auf eine spirituelle Reise begibst ist es wichtig herauszufinden WOHIN du möchtest und WAS du suchst. Was wirklich die richtige Reise für dich ist kannst nur du dir selbst beantworten, doch ich möchte dich gerne unterstützen und berate dich auch gerne. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar und ich werde ihn versuchen zeitnah zu beantworten. Bei privaten, persönlichen Themen könnt ihr mir auch gerne eine E-Mail schreiben.

    1. Yogareise

    Die wohl beliebteste aller spirituellen Reisen. Nicht ohne Grund schießen die Yogablogs gerade so aus dem Boden. Yoga verbindet alles was man sich wünscht. Körperliche Herausforderung, das Fokussieren der Gedanken, Ruhe und ein entspanntes Gefühl nach dem Yoga. Was lange als Frauengymnastik verpönt wurde ist mittlerweile ein Trend bei Frauen und Männern. Yogaretreats gibt es mittlerweile nicht nur in Indien, Indonesien, Sri Lanka und Costa Rica, sondern auf der ganzen Welt.
    Ein Yogaretreat ist selbst für Anfänger zu empfehlen, da es hier nicht darum geht besonders gut zu sein, sondern lediglich darum Gedanken zu ordnen, den Körper zu spüren und etwas über den spirituellen Lebensstil zu lernen. In den meisten Retreats gibt es auch „spirituell talks“, die einem in die östlichen Philosophien einführen.
    Für alle Yogis die mehr wollen ist ein Yoga Teachers Training zu empfehlen. Hier lernt ihr den Flow von Yoga und wie ihr Yoga selbst unterrichten könnt.

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    2. Ayurvedareise

    Ayurveda ist auf dem Vormarsch. Egal ob Massagen, Ernährung oder die Philosophie der Doshas. Der Mensch wird mehr und mehr als ganzheitliches Lebewesen gesehen das im Ayurveda in drei Kategorien eingeteilt wird. Je nachdem ob du eine Vata, Pitta oder Kapha Person bist wird versucht deinen Körper wieder in den Einklang zu bringen.
    Eine Ayurvedareise eignet sich ebenfalls besonders für Anfänger und für Menschen mit körperlichen Beschwerden. Für alle die mehr wollen können sich zu ganzen Ayurvedakursen anmelden, in denen es mehr um die Lehre von Ayurveda geht als darum selbst die Anwendungen zu spüren.

    3. Pilgerreise

    Spätestens nach dem Buch von Harpe kerkeling weiß jeder was es mit dem Jakobsweg auf sich hat. Doch es gibt weit mehr als nur diesen einen Pilgerweg.
    Eine Pilgerreise wird meist von religiösen Menschen unternommen, oder von denen die sich selbst oder Gott suchen. Sicherlich gibt es auch einige die des pilgerwegens gerne Pilgern und das Laufen und das Leben mit und in der Natur genießen. Sicherlich auch etwas für Anfänger die sich gerne selbst herausfordern und kein Problem damit haben sich körperlich anzustrengen. Und es gilt: Der Weg ist das Ziel!
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    4. Meditationsreise

    Wer kennt ihn nicht, den Film mit Julia Roberts über eine Frau mittleren Alters die irgendwie verloren ging und sich selbst finden wollte. In dem Film wird meditiert und geschwiegen und all das ist gar nicht so leicht wie es auf den ersten Blick ausschaut. Meditationsreisen sind eine Herausforderung für Geist und Seele. Meditation ist nicht gleich Meditation und unterscheidet sich teilweise vom praktizierenden Land. Wer wirklich nichts denken will sollte deshalb nach Japan oder China wo Zen eine große Bedeutung spielt. In Indien wird viel mit Mantras gearbeitet die laut Forschungen in der Tat das eigene Selbstbild verändern.
    Für eine Meditaionsreise sollte man sich bereit fühlen. Stundenlanges sitzen ist gerade nach einem hektischen Alltag nicht unbedingt das Leichteste. Viele reisen deshalb erst einmal umher bevor sie sich in ein Meditationsretreat einfinden.

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    5. Karmareise

    Tue Gutes, dann wird dir auch gutes Wiederfahren. Alles was du tust kommt wieder zurück – nach diesem Grundsatz arbeiten mittlerweile viele Volunteerstellen weltweit. Verlangt werden meist 2 bis 6 Stunden Hilfstätigkeiten und als Gegenleistung gibt es je nach Ashram oder Organisation Yoga, Meditation, Verpflegung und/oder Unterkunft. Das besondere an einer Karmareise ist, dass du Gutes tun kannst, einen Einblick in spirituelle oder kulturelle Arbeit bekommst und noch dazu deine Reisekosten erheblich senken kannst. Karmaarbeit kann beispielsweise sein Englisch zu unterrichten, den Garten zu pflegen, zu kochen oder die Gemeinde bei Hilfsprojekten zu unterstützen. Eine Karmareise möchte ich wirklich jedem ans Herz legen, da sie so viel mehr mit sich bringt als es auf den ersten Blick scheint. Je nach Land auch gut geeignet für Anfänger, die gerne helfen. Stellen für Karmaarbeit findet ihr übrigens auch bei workaway.info , helpx.net und wwoofinternational.org
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    6. Besuch von Naturvölkern

    Wer den Bezug zur Natur finden will ist hiermit sehr gut beraten. Im Zentrum einer Reise zu den Naturvölkern steht die Natur und wie sie und die Kraft gibt die wir zum Leben brauchen. Nur wer mit der Natur lebt kann selbst der Baum im eigenen Leben sein. Bei einer solchen Reise lernst du eine komplett andere Kultur kennen, lernst neue Rituale und Denkweisen kennen und findest heraus warum in unserer Konsumgellschaft so einiges schiefläuft.
    Für eine solche Reise ist viel Respekt Voraussetzung und sollte gut geplant sein. Viele Touren Anbieter in dieser Richtung nutzen die Touristen und Stämme gerne aus, weshalb besondere Vorsicht geboten ist. Für Anfänger ist eine solche Reise nicht unbedingt zu empfehlen, da Schamanen und Stammesältesten die sich gerne dem Storytelling bedienen viele Fachbegriffe verwenden die ohne Vorwissen schwer greifbar sind und euch möglicherweise überfordern. Ein Auseinandersetzen mit dem Thema und den Denkweisen der Naturvölker ist deshalb sehr zu empfehlen.

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    7. Festivalreise

    Anders als die oben beschriebenen spirituellen Reisen handelt es sich hier um ein besonderes Event mit a) spirituellem Hintergrund oder b) einer Ansammlung von spirituellen Menschen die sich von dem Ein oder Anderen Festival sehr angezogen fühlen. Eine Auflistung solcher Festivals findest du hier.
    Eine Festivalreise bietet sich an wenn du in eine Kultur hineinschnuppern möchtest, auf gute Vibes stehst, du nicht so viel Zeit zur Verfügung hast und dich gerne mit spirituellen Menschen austauschst. Je nach Festival kann es von großem Vorteil sein über die Lebenseinstellung der Menschen vor Ort Bescheid zu wissen. Nicht jedes Festival ist etwas für Anfänger, da einem die Eindrücke schnell zu viel werden können, der Input an Wissen zu hoch ist, oder die körperlichen Fähigkeiten überschätzt werden. Überlegt euch also gut welchen Festivals ihr beiwohnt.

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